<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
  <channel>
    <title><![CDATA[Chris' Blog]]></title>
    <description><![CDATA[Chris' Blog]]></description>
    <link>https://uselessblog.github.io</link>
    <generator>RSS for Crystal</generator>
    <lastBuildDate>2026-09-26 19:41:54 UTC</lastBuildDate>
    <language><![CDATA[DE]]></language>
    <item>
      <title><![CDATA[Raspberry Pi - Pirate Audio]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten habe ich mir aus einem Raspberry Pi Zero einen kleinen  mp3-Player gebaut, der sowohl über LAN (lokales Netzwerk), als auch mittels Buttons verwendet werden kann.</p>

<p>Der verwendete  Bausatz für den Raspberry Pi Zero heißt "Pirate Audio" und ist bei Pimoroni erhältlich. Die dazugehörige Software gibt es <a href="https://github.com/pimoroni/pirate-audio">hier</a> auf Github. Eine Anleitung für den Bau findet sich <a href="https://github.com/pimoroni/pirate-audio/blob/master/mopidy/README.md">hier</a>.</p>

<p>Den Pirate Audio Aufsatz gibt es in 4 Varianten: als Kopfhörer-Verstärker, 3w-Verstärker für kleine Lautsprecher, mit eingebautem Mini-Lautsprecher oder mit integriertem DAC (digital-to-audio-converter). Ich habe mich für die Variante mit eingebautem Mini-Lautsprecher entschieden.</p>

<p>Zusammenbauen und auch die Einrichtung mithilfe der auf Github verfügbaren Anleitung hat problemlos funktioniert. Das Hinzufügen von mp3s zum lokalen Speicher für das Abspielen am Gerät ist etwas tricky. Ich habe das mit scp von meinem MacBook aus auf der Command Line gelöst und die Files in den konfigurierten Musik-Ordner kopiert.</p>

<p>Etwas später habe ich dann auch ein passendes Case für den Raspberry Pi Zero mit Pirate-Audio-Aufsatz gefunden und zwar <a href="https://www.printables.com/model/85009-pimoroni-pirate-audio-case">hier</a>. Diesen kann man sich am 3D-Drucker selbst ausdrucken. Wenn man keinen 3D-Drucker zur Verfügung hat, gibt es auch diverse Webseiten auf denen man sich das Case gegen Entgelt ausdrucken und zusenden lassen kann.</p>

<p>Der einzige Wermutstropfen bei dem fertigen Projekt ist, dass der Pirate Audio mp3-Player eine Stromversorgung über Netzteil benötigt. Man kann ihn also leider nicht für unterwegs mitnehmen, da er am Strom hängen muss. Zudem braucht er zum Starten eine WLAN-Verbindung, da man initial die abzuspielenden Files über das Web Interface (Mopidity Music Server) auswählen muss und dieses ist über Aufruf einer lokalen IP-Adresse erreichbar. Man kann ihn also nur dort verwenden, wo lokaler WLAN-Empfang vorhanden ist.</p>

<p>Bei mir läuft er jedenfalls immer wieder mal, wenn ich unaufdringliche Hintergrundmusik haben will. Meist höre ich darauf die Mixes von <a href="https://uselessblog.github.io/posts/maj.html">My Analog Journal</a>. Der Speaker ist relativ leise. Man kann ihn aber mit Trichtern (zum Beispiel einer aufgeschnittenen Plastikflasche) verstärken. Das sieht zwar nicht besonders toll aus, erfüllt aber seinen Zweck.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/pirate-audio.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/pirate-audio.html</guid>
      <pubDate>2026-09-26 21:29:38 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MacBuntu - Ubuntu auf meinem MacBook Air]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit hat Apple den Support für mein MacBook Air (2017) eingestellt. Ich habe es bisher trotzdem weiterverwendet, doch mittlerweile wird auch die für die alte MacOS-Version verfügbare Software immer rarer bzw. warnt mich davor, dass keine Security-Updates mehr geliefert werden. Zuletzt hat Signal angekündigt den Support für die MacOS-App einzustellen.</p>

<p>Das ist etwas frustrierend, denn die Hardware - inklusive dem vor noch nicht allzu langer Zeit erneuertem Akku - funktioniert noch einwandfrei. Zumindst für Messaging und Web-Surfen. Trotzdem ist es beunruhigend, wenn man dann mit einem veraltetem Betriebssystem und einem nicht mehr unterstützen Browser im Internet surft.</p>

<p>Nun habe ich mich dazu entschiden Ubuntu auf meinem MacBook zu installieren, vorerst zusätzlich bzw. neben MacOS im Dual-Boot. Anleitungen für die Installation gibt es einige im Internet. Am hilfreichsten fand ich diese <a href="https://de.linux-terminal.com/?p=2406">hier</a>. Zwar ist die Ubuntu-Version aus der Anleitung schon älter, aber grundsätzlich funktioniert die Installation auch mit dem aktuellen Ubuntu 26.04 noch so wie beschrieben. Die einzige Ausnahme ist die Auswahl einer SWAP-Partition. Hier kam es bei mir, wenn man der Beschreibung folgt, immer zu einem Fehler bis ich den Punkt ausgelassen und die Installation ohne dezidierte SWAP-Partition fortgesetzt habe.</p>

<p>Die zweite Hürde war die Installation des Drivers für den WLAN-Adapter des MacBook Air. Dieser ging out of the box leider nicht, sodass ich die Internetverbindung zuerst über Bluetooth mit meinem Mobiltelefon via Bluetooth Tethering herstellen musste. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung in Form eines Software-Pakets aus den Ubuntu Repositories. Die Lösung habe ich schlussendlich <a href="https://askubuntu.com/questions/1537375/unable-to-locate-package-bcmwl-kernel-source">hier</a> gefunden.</p>

<pre><code>sudo add-apt-repository restricted
sudo apt update
sudo apt-get install broadcom-sta-dkms
</code></pre>


<p>Danach muss man den Laptop neustarten und schon läuft das WLAN.</p>

<p>Bis auf diese Basteleien funktioniert Ubuntu in der Version 26.04 großartig mit meinem MacBook aus dem Jahr 2017. Sogar der Akku-Verbrauch - hier hatte ich die meisten Bedenken - ist annähernd gleich wie bei MacOS, sodass man das Gerät nach wie vor mehrere Stunden nutzen kann bis man es wieder aufladen muss.</p>

<p>Zu guter letzt muss ich sagen: ich bin dankbar, dass es Ubuntu und andere Linux-Distributionen gibt. So kann noch brauchbare und gute Hardware auch über den beschränkten Lebenszyklus, den Apple vorsieht, noch sinnvoll genutzt werden. Gleichzeitig ist es schade, dass Apple kein Nutzungsmodell für alte Hardware hat. Gäbe es abgespeckte Versionen der Apple Betriebssysteme für Iphones und Macs, könnte man die Geräte wahrscheinlich noch viele Jahre länger verwenden. Nachhaltigkeit sieht anders aus.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/macbuntu.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/macbuntu.html</guid>
      <pubDate>2026-09-25 21:19:32 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Resident Evil ...]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Stelle Dir vor du bist in einer Stadt, in der sich plötzlich alle Lebewesen in Zombies und Mutanten verwandeln ...</p>

<p>In Resident Evil - dem neuen Film von Zach Gregger (Weapons, Barbarian) wird diese altbekannte Background-Story aus Sicht eines Medizin-Boten erzählt. Bryan muss genau an jenem Abend, als in Racoon City eine Pandemie ausbricht, ein Paket in die Stadt transportieren. Nachdem er dabei eine Frau im Schneesturm anfährt, findet er sich bald inmitten einer dramatischen Reise wieder und muss sich infizierten Wesen aller Art stellen. Tapfer bleibt er dabei seiner Aufgabe treu und ist nicht davon abzubringen, das ihm anvertraute Paket ans Ziel zu bringen.</p>

<p>Neu für diese Art von Videospiel-Verfilmung ist, dass hier tatsächlich im Stil eines Videospiels die Gefahren aus Sicht eines Protagonisten erzählt werden. Man folgt der Hauptperson quasi in Echtzeit. Es gibt im ganzen Film keine unterschiedlichen, wechselnden Erzählstränge. Die Kamera folgt Bryan und dem, was er in der verschneiten Nacht erlebt. Hintergründe erfährt man kaum und wenn, dann nur aus Gesprächen mit jenen Personen, die Bryan im Laufe der Reise begegnen. Das ist in der Form radikal und macht den Film sehr kurzweilig und spannend.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/resident-evil.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/resident-evil.html</guid>
      <pubDate>2026-09-22 22:55:58 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Tiny Bookshop]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Ich habe eine Buchhandlung eröffnet. Im Spiel...</p>

<p>Tiny Bookshop ist ein Indie-Game, in dem man eine kleine Buchhandlung im Auto-Anhänger in einer abgelegenen Stadt betreibt.</p>

<p>Empfehle Bücher, verwalte den Buch-Bestand und wähle zwischen unterschiedlichen Verkaufsplätzen am Hafen, am Strand, vor einem fancy Kaffeehaus oder am wöchentlichen Flohmarkt. Mit dem Standort verändert sich auch die Kundschaft.</p>

<p>Die Dekoration hat ebenso Einfluß auf den Erfolg, wie der Standort, persönliche Empfehlungen und die Auswahl des Buchsortiments. Erfolg ist dabei ein widersprüchliches Konzept. Es geht nicht darum möglichst viele Bücher zu verkaufen, sondern darum möglichst viel Vergnügen an der Tätigkeit des Buchhändlers zu haben. Sozusagen, ein Job mit Sinn.</p>

<p>Tiny Bookshop ist ein nettes, kurzweiliges Spiel, das sich für all jene empfiehlt, die dem Alltag kurzzeitig entfliehen wollen. Das Spiel ist für so ziemlich alle Plattformen verfügbar.</p>

<p>Mehr Info hier: <a href="https://tinybookshopgame.com">Tiny Bookshop</a></p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/tiny-bookshop.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/tiny-bookshop.html</guid>
      <pubDate>2026-09-21 21:54:21 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mechanische Tastuturen und die Rainy 75]]></title>
      <description><![CDATA[<p>In <a href="https://uselessblog.github.io/posts/tippen.html">diesem vergangenen Eintrag</a> habe ich über Tippen mit Schreibmaschinen geschrieben und angekündigt, dass ich mich auch noch näher mit mechanischen Computer-Tastaturen beschäftigen werde.
Neben der Schreibmaschine, tippe ich besonders gerne auf mechanischen Tastaturen. Diese sind vor allem auch in der Gaming-Szene und bei Software-Entwicklern beliebt. Aber was sind mechanische Tastaturen?</p>

<p>Der Unterschied zwischen einer konventionellen Membrantastatur und einer mechanischen liegt in der Haptik. Bei mechanischen Tastaturen liegt jede Taste auf einem eigenen Schalter (Switch), der einen definierten Druckpunkt hat. Solche Tastaturen haben für gewöhnlich eine wesentlich längere Lebensdauer. Mechanische Switches sind für 50 bis 100 Millionen Tastenanschläge ausgelegt und können bei vielen Tastaturen auch einzeln ausgetauscht („hot swap“) werden.</p>

<p>Bei den Switches werden vier Arten unterschieden:</p>

<ul>
<li>Lineare Switches verfügen über kein taktiles Feedback, einen glatten Tastenhub und sind ideal für schnelles Tippen und leise – also auch im Büro praktikabel.</li>
<li>Taktile Switches haben einen spürbaren Druckpunkt ohne Klickgeräusch und sind damit ein Kompromiss zwischen Bürotauglichkeit und Tippgefühl.</li>
<li>„Clicky“ Switches klicken bei jedem Tastendruck – sind also relativ laut und dafür eher fürs Home Office, als für Büro-Settings geeignet.</li>
<li>„Silent“ Switches, die Material beinhalten, dass die Anschlagsgeräusche dämpft und deshalb fürs (geteilte) Büro besonders gut geeignet sind.</li>
</ul>


<p>Es gibt auch Test-Sets bestehend aus einer Bandbreite an Switches. Mit diesen kann man sehr schnell herausfinden, was haptisch am besten gefällt. Neben den Switches können auch die Tasten („caps“) selbst getauscht werden, zum Beispiel um ausgefallene Farben oder Muster zu verwenden. Viele der mechanischen Keyboards bedienen design-technisch unterschiedliche Nischen, von schlichten monochromen Tastaturen bis hin zu Bunten mit unterschiedlich-färbigen „caps“.</p>

<p>Aktuell verwende ich eine "Rainy 75"-Tastatur vom Hersteller <a href="https://www.wobkey.com">Wobkey</a>. Die Wobkey Rainy 75 wird vor allem aufgrund ihres Klangs beim Tippen beworben, der Regentropfen am Fenster nahekommen soll. Sie kann über USB-C, Bluetooth oder 2,4GHz-Funk verbunden werden, verfügt über einen Akku und ein hochwertiges und massives Aluminiumgehäuse. Sie ist in drei Varianten erhältlich: lite, Standard und Pro mit jeweils unterschiedlichen Merkmalen. Was ich an ihr schätze ist die Haptik in Kombination mit dem Tippgeräusch. So macht Tippen und Schreiben am PC noch viel mehr Spaß, als mit einer gewöhnlichen Membran-Tastatur.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/rainy75.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/rainy75.html</guid>
      <pubDate>2026-09-20 22:24:51 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Tippen ...]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Ich liebe es zu tippen. Am liebsten auf mechanischen (Computer-)Tastaturen oder Schreibmaschinen. Vor vielen Jahren habe ich gelernt mit dem 10-Finger-System zu tippen und seither schreibe ich schneller mit Tastatur, als ich mit der Hand schreiben kann; vielleicht sogar schneller, als ich sprechen kann.</p>

<p>Was mechanische Computer-Tastaturen sind, das werde ich wohl noch in einem eigenen Blog-Beitrag thematisieren.</p>

<p>Vorerst soll es einmal um das Schreibmaschinen-Tippen gehen. Ich bin über ein <a href="https://www.viel-schoenes-dabei.de/podcast/schreibmaschinen-sind-nicht-die-vergangenheit-sie-sind-die-zukunft">Podcast-Interview</a> mit dem Fotografen <a href="https://www.schlicksbier.com">Erik Schlicksbier</a> auf die Idee gekommen, Schreibmaschinen zu verwenden und Briefe zu schreiben. Das war vor etwa fünf Jahren. Seither schreibe ich in unregelmäßigen Abständen mit einigen Personen Briefe im Austausch. Die Idee Briefe zu schreiben, auf Papier in kreativ gestalteten Kuverts (Umschlägen) und mit der konventionellen Post versendet, hat mich von Anfang an fasziniert. Das Gestalten eines schönen Briefes ist - so finde ich - ein zutiefst kreativer Prozess. Zuerst muss man Papier auswählen, die Schreibmaschine einrichten und dann überlegen was man wie schreibt - ohne doppelten Boden oder Löschtaste. Das heißt: was einmal getippt wurde, kann nicht mehr vom Blatt genommen werden. Das erfordert nicht nur Kreativität, sondern auch Konzentration.</p>

<p>Oft gestalte ich meine Briefe (auch diese Idee habe ich von Erik Schlicksbier und Anderen übernommen) mit Stempeln, alten Briefmarken, Aufklebern oder kleinen Zeichnungen und Skizzen. Ich habe in der Vergangenheit auch Umschläge (Kuverts) selbst gebastelt aus diversen bedruckten Materialien und zum Beispiel alten Bücherseiten.</p>

<p>Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Und es gibt unendlich viel unterschiedliche und schöne hochwertige Papiere und Papeterie-Artikel zu entdecken. Wenn man einmal damit angefangen hat, kann man sich auch hier im Rabbit Hole verlieren ...</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/tippen.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/tippen.html</guid>
      <pubDate>2026-09-16 19:43:38 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WeJazz Magazine]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Heute möchte ich eine Lanze brechen für das <a href="https://wejazz.fi/magazine/">WeJazz Magazin</a>. WeJazz ist ein in englischer Sprache erscheinendes Magazin über Jazz und experimentelle Musik aus Finnland.</p>

<p>Es erscheint vierteljährlich mit vier Ausgaben pro Jahr und widmet sich in einem zentralen Artikel meist einem dezidierten Künstler. Der Rest des Heftes behandelt einzelne Alben, Künstler und deren Gesamtwerk oder auch bestimmte Festivals. Viele Artikel haben einen historischen Bezug oder handeln von Alben/Künstlern, die in der Vergangenheit aktiv waren. Zudem gibt es eine Sektion mit Rezensionen aktueller Neuveröffentlichungen mit Schwerpunkt auf das hauseigene Label gleichen Namens.</p>

<p>Jede Ausgabe trägt einen anderen Titel. Die aktuelle Ausgabe heißt zum Beispiel "Brilliant Corners" mit einem Leitartikel über Thelonious Monk, und ist auf Bandcamp zu finden: <a href="https://wejazzrecords.bandcamp.com/merch/we-jazz-magazine-fall-2026-brilliant-corners">https://wejazzrecords.bandcamp.com/merch/we-jazz-magazine-fall-2026-brilliant-corners</a>.</p>

<p>Wer gefallen an (vor allem) Free Jazz findet, dem sei das Magazin wärmstens enpfohlen. Es ist toll, dass es sogar in dieser Nische ein Outlet für Künstler gibt. WeJazz bemüht sich jedenfalls um Vernetzung und hat zum Ziel <em>"advancing togetherness in the music industry"</em>. Das ist doch eine schöne Zielsetzung, die es wert ist unterstützt zu werden.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/wejazz.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/wejazz.html</guid>
      <pubDate>2026-09-15 22:58:08 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Buchbinden im Workshop]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Letztes Wochenende habe ich diesmal etwas Handwerkliches ausprobiert ... und zwar war ich in einem Buchbinde-Workshop. In den Workshops von <a href="https://vonfrey.at">Anna Frey</a> lernt man Buchbinden, indem man wie z.B. in meinem Fall unter Anleitung ein Notizbuch mit Hardcover-Einband bindet.</p>

<p>Der Workshop hat Spaß gemacht und war in zweifacher Weise überraschend. Zum Einen hat es mich überrascht, dass es tatsächlich an die knapp sechs Stunden dauert, so ein Notizbuch im Workshop-Setting fertigzustellen. Zum Anderen war es überraschend, dass man mit fachkundiger Anleitung gleich so ein toll aussehendes Notizbuch binden kann. Ich dachte ursprünglich, dass sich da sicher die einen oder anderen Fehler einschleichen würden, welche die Zufriedenheit mit dem Endergebnis schmälern würden, aber ich muss sagen, dass ich mit dem Ergebnis vollends zufrieden bin. Natürlich ist das erste selbst-gebundene Buch oder Heft nicht perfekt. Aber das muss es auch nicht sein.</p>

<p>Jetzt muss ich mich jedoch noch überwinden und tatsächlich auch etwas in das neue Notizbuch schreiben. Oder es verschenken.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/buchbinden.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/buchbinden.html</guid>
      <pubDate>2026-09-14 20:48:11 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Linux - Ubuntu]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Heute schreibe ich über Linux. Ich bin ein großer Linux-Fan. Im Gegensatz zu allen anderen Betriebssystemen, die ich verwende oder verwenden muss, macht Linux richtig Spaß. Ich persönlich verwende hauptsächlich Ubuntu, aber es gibt unzählige andere Distribution auch noch, die für sich genommen, wert sind, entdeckt zu werden. Warum ich Ubuntu verwende? Ich habe schon einige Linux-Distributionen ausprobiert: Debian, Fedora Silverblue, Arch, Manjaro, Mint, Alpine Linux, ... An Ubuntu schätze ich, dass die Auswahl an verfügbarer Software sehr groß ist, die Dokumentation und Hilfestellungs-Seiten im Internet ausreichend vorhanden sind und das meiste einfach out of the box funktioniert.</p>

<p>Ich habe von 2018 bis 2025 mit Unterbrechungen hauptsächlich auf einem Ubuntu Desktop gearbeitet und es hat tatsächlich das meiste, was man für die Arbeit benötigt funktioniert. Microsoft Office über die Cloud, Zoom und MS Teams über Browser oder App, alle gängigen Browser sowieso und zusätzlich noch LibreOffice oder OnlyOffice im Browser; Thunderbird ersetzte Microsoft Outlook und für die Kalenderfunktion konnte man MS Teams nutzen. Was gewinnt man? Vor allem die Freiheit und Möglichkeit Vieles aus den vorhandenen Software-Repositories zu installieren. Automatisierung mit Bash, Python oder einer anderen Skript-Sprache und viele kleine Command-Line-Programme, die den Alltag erleichtern.</p>

<p>Ich verwende mittlerweile Ubuntu hauptsächlich privat, neben MacOS und Android. Und möchte es nicht missen ...</p>

<p>Willst Du Ubuntu ausprobieren? Dann gibt's grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Man kann a.) jedes Betriebssystem auch in einer virtuellen Maschine installieren - zum Beispiel indem man <a href="https://www.virtualbox.org">Virtualbox</a> von Oracle auf seinem Windows-PC oder Mac installiert oder b.) man nimmt einen PC (der nicht mehr in Verwendung ist) und installiert Ubuntu darauf. Bei zweiterem jedoch werden alle Daten des bisherigen Betriebssystems gelöscht. Man sollte daher allfällige Daten von diesem PC, die man noch benötigt, allenfalls irgendwohin kopieren und sichern. Zum Ausprobieren ist Variante a.) vielleicht sogar besser, vorausgesetzt man hat einen ausreichend leistungsstarken Rechner um dort in der virtuellen Umgebung ein neues Betriebssystem laufen zu lassen.</p>

<p>Ubuntu selbst findet man kostenlos zum Download <a href="https://ubuntu.com/download">hier</a>. Anleitungen gibt es im Internet oder auch auf den Ubuntu Dokumentationsseiten <a href="https://docs.ubuntu.com">https://docs.ubuntu.com/</a>. Damit braucht es eigentlich nur ein wenig Zeit und eine Portion Experimentierfreudigkeit um sich an das neue Betriebssystem heranzutrauen.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/linux-ubuntu.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/linux-ubuntu.html</guid>
      <pubDate>2026-09-09 18:11:51 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[My Analog Journal]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren habe ich "My Analog Journal" auf Youtube entdeckt und möchte das hier teilen. Dabei handelt es sich nicht - wie der Name vermuten lässt - um Videos über das Führen eines Journals oder Notizbuchs, sondern um eine umfangreiche Sammlung von DJ-Sets, die auf Youtube verfügbar ist. My Analog Journal wurde vom Londoner Musikproduzenten und DJ Zag Erlat gegründet, ursprünglich um seine Vinyl-Sammlung zu präsentieren und hat sich seither aber zu einem Outlet entwickelt in dem diverse Record Collector und DJs ihre exklusiven Mixes teilen. Das Setting ist meist ein DJ-Studio, das mit Pflanzen dekoriert ist und in dem dann diverse Gast-DJs Mixes mit so ansprechenden Titeln wie "Nostalgic Analog Textures &amp; Indie Rhythms with Ana Flavia" oder "Rare Caribbean Disco, Funk and Soul with Mokomizik" präsentieren.</p>

<p>Mittlerweile gibt es auch Live Events und Parties unter dem Namen. Und wenn man Zag Erlat auf Patreon unterstützt, dann hat man auch Zugang zu den DJ-Sets in Form von Aufnahmen, die man herunterladen kann. Das bietet dann die Möglichkeit, die Mixes ohne Unterbrechung durch die lästige Youtube-Werbung hören zu können. Die Website von My Analog Journal findet sich <a href="https://www.majical.co.uk">hier</a> und der Direkt-Link zum Youtube-Kanal <a href="https://www.youtube.com/c/MyAnalogJournal">hier</a>.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/maj.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/maj.html</guid>
      <pubDate>2026-09-08 19:11:26 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bear - Blogging simple und text-basiert...]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Bei der Verwendung von Kagi Small Web bin ich zuletzt über simple, textbasierte Blogs gestolpert, die mir aufgrund ihrer Einfachheit und dem Fokus auf Text und Inhalt aufgefallen sind.</p>

<p>Wie ich dann herausfinden sollte, waren sie alle auf <a href="https://bearblog.dev">"Bear"</a> gehostet, einer Blogging-Plattform, die sich auf simples Design spezialisiert hat. Seither verbringe ich nicht wenig Zeit vorm Computer um diese Blogs zu erkunden und mich durch die Blog-Beiträge zu klicken.</p>

<p>Bear ist sozusagen Blogging as pure as it gets, ohne viel Ablenkung und SchnickSchnack, zwar leider vorwiegend in englischer Sprache, aber durchwegs spannend.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/bear-blog.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/bear-blog.html</guid>
      <pubDate>2026-09-06 19:23:19 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kagi Small Web - Internet wie früher...]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten habe ich die Suchmaschine <a href="https://kagi.com">Kagi</a> entdeckt. Sie verspricht - gegen Entgelt bzw. ein bezahltes Abo - Suchmaschinenergebnisse ohne Werbung und Tracking zu liefern.
Das ist für sich schon eine interessante Alternative zu Google und Co., allerdings gibt es auch gratis Suchmaschinen mit ähnlichem Versprechen, wie z.B. DuckDuckGo. Was jedoch jedenfalls interessant ist, ist ein kleines Online-Tool, das von Kagi angeboten wird: Kagi Small Web</p>

<p><a href="https://kagi.com/smallweb">Kagi Small Web</a> ist eine Art Online-Portal für "kleine", persönliche Blogs und soll ein wenig das Gefühl vermitteln, wie sich Internet-Surfen in den 90er-Jahren angefühlt hat. Das heißt, man sucht hier nicht mit Suchbegriffen, sondern hat diverse Kategorien in denen die persönlichen Blogs eingeteilt werden. Man kann dann mit Pfeiltasten (oder in der App-Version mit Wischgesten) von einem Blog zum nächsten springen bis man etwas interessantes findet.</p>

<p>Das Schöne an Kagi Small Web ist, dass - weil die Blogs kuratiert sind - man den suchmaschinen-optimierten, ki-generierten Websites entkommt, die man sonst so oft über konventionelle Suchmaschinen findet. Suche ich zum Beispiel aktuell mit Google oder auch mit DuckDuckGo im Suchfenster nach "persönliche Blogs", so bekomme ich diverse (vermutlich automatisiert generierte) Webseiten mit Bestenlisten der "10 besten persönlichen Blogs des Jahres 2026". Meist sind dies kommerzielle oder von Firmen gehostete Angebote.</p>

<p>Bei Kagi Small Web springt man hingegen von einem persönlichen Blog zum nächsten und merkt sofort: hier wird der Inhalt noch selbst geschrieben, von echten Menschen, die ihre Meinung zu den unterschiedlichsten Themen und Erfahrungen teilen wollen. Oft landet man dabei auf Seiten und Blog-Einträgen, mit denen man wenig anfangen kann. Der eine oder andere interessante Blog-Eintrag ist jedoch immer dabei. Man kann sich diese Blogs in Kagi Small Web natürlich auch mit Lesezeichen "merken" und dann immer wieder dorthin zurückkehren.</p>

<p>Damit fühlt sich Kagi Small Web eher an, wie wenn man durch eine Zeitschrift blättert, als Internet-Surfen in den 2020ern. Die Themen der Blogs mögen zwar vielfältiger sein, als in einer Zeitschrift, da Zeitschriften meist themen-spezifisch sind, und generell findet man selten etwas, das man vielleicht gezielt sucht. Oft wird man aber auf Themen und Dinge gestoßen, über die man sich bisher vielleicht noch keine Gedanken gemacht hat, oder die man vielleicht nicht aus dieser Perspektive gesehen hat.</p>

<p>Kagi Small Web ist verfügbar für alle Browser und als App für Android und IOS. Einfach mal ausprobieren: <a href="https://kagi.com/smallweb">Kagi Small Web</a></p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/kagi-small-web.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/kagi-small-web.html</guid>
      <pubDate>2026-09-06 09:36:59 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sleep / Walk / Dream]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit, also Anfang des Jahres, habe ich etwas Musik mit Gitarre und einigen digitalen und analogen Effektgeräten aufgenommen und veröffentlicht.</p>

<p>Das ganze (kurze) Mini-Album ist hier auf der Plattform "Bandcamp" zu finden: <a href="https://shaping-colours.bandcamp.com/music">Sleep / Walk / Dream</a></p>

<p>Man findet es aber aktuell auch auf Spotify.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/sleeps-walk-dream.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/sleeps-walk-dream.html</guid>
      <pubDate>2026-09-05 09:48:25 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Snoopy und die Peanuts]]></title>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://uselessblog.github.io/posts/images/snoopy.png" height="300" width="250" alt="Snoopy" /></p>

<p>Vor kurzem habe ich in einem Museums-Shop den Sammelband "The Third Classic Peanuts Collection" entdeckt. Ich habe mich bisher noch nie intensiv mit Snoopy und den Peanuts auseinandergesetzt. Ich kenne sie natürlich aus meiner Kindheit, aber bis vor kurzem waren sie bei mir ein wenig in Vergessenheit geraten. Jedenfalls mag ich den reduzierten Style der Zeichnungen des Schöpfers Charles M. Schulz. Snoopy und Charlie Brown waren mir auch schon immer sympathisch.</p>

<p>Nach der Lektüre dieser gesammelten Comic Strips muss ich sagen: Sie sind überraschend gut gealtert. Die Zeichnungen aus diesem Sammelband sind zum Beispiel zwischen 1958 und 1964 entstanden, also schon über 60 Jahre alt. Trotzdem sind sie noch unterhaltsam und die Charaktere mit ihren Eigenschaften, die sich durch alle Geschichten ziehen, durchwegs sympathisch. Jedenfalls wert noch gelesen zu werden.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/snoopy-peanuts.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/snoopy-peanuts.html</guid>
      <pubDate>2026-09-05 07:54:42 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Nicolino - Static Site Generator - Was ist das?]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Diese Seite wurde mithilfe von <a href="https://nicolino.ralsina.me">Nicolino</a> erstellt. Was ist Nicolino?</p>

<p>Nicolino ist ein Tool mit dessen Hilfe man eine Webseite, also zum Beispiel einen Blog in Form von statischen HTML-Dateien erstellen kann.</p>

<p>Der Vorteil so eines Tools ist, dass man neue Inhalte, also zum Beispiel Blog-Posts in Form von einfachem Markdown-Code schreiben kann und dieser dann automatisiert in (komplexeren) HTML-Code umgewandelt wird.</p>

<p>Static Site Generators gibt es viele. Warum also Nicolino? Ich hatte in der Vergangenheit schon Erfahrungen mit dem in Python geschriebenen Static Site Generator Nikola gemacht. Auf der Suche nach einer Möglichkeit einen simplen Text-basierten Blog zu erstellen, sah ich mich daher auch auf den Webseiten des Nikola-Projektes um. Dort fiel mir das neue Projekt deselben Entwicklers <a href="https://ralsina.me">Roberto Alsina</a>. Aus Neugier probierte ich es aus und sieh da - es erfüllte alle Anforderungen, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte, nämlich eine einfache text-basierte statische Webseite zu erzeugen, die leicht mit neuem Inhalt in Form von Blog-Posts befüllt werden kann. Der große Vorteil von statischen HTML-Dateien ist, dass man nicht - wie zum Beispiel bei Wordpress - regelmäßig an Updates denken muss. Die statischen Dateien sind - solange sie auf einem sicheren, aktuellen Webserver liegen quasi imun gegen Cyber-Angriffe aller Art.</p>

<p>Was ist der Workflow, wenn man mit Nicolino arbeitet? Zuerst erstellt man eine Konfigurationsdatei bzw. passt die bereitgestellte Datei auf die eigenene Bedürfnisse an. Wenn man dann die Struktur der eigenen Webseite einmal hat, dann generiert man neue Seiten bzw. Blogposteinträge mit einem einfachen Command-Line-Befehl und kann diese dann mit Inhalt befüllen. In meinem Fall ist dies nur Text, man könnte aber auch Bilder einbinden.</p>

<p>Hat man seinen Text dann geschrieben, so wandelt Nicolino nach Aufruf eines weiteren Command-Line-Befehls die erstellten Inhalte in HTML-Dateien, die dann auf einen Webserver gestellt werden können.</p>

<p>Möglicherweise braucht es etwas Zeit und Geduld um die Logik des Tools zu verstehen. Hat man dies aber einmal heraus, so ist Nicolino ein praktisches Werkzeug mit dem man in kürzester Zeit Inhalte online stellen kann.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/nicolino.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/nicolino.html</guid>
      <pubDate>2026-09-04 23:09:38 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die MC – Der Underdog unter den Tonträgern]]></title>
      <description><![CDATA[<p>MCs … nein, hier geht’s nicht um Sprechgesang und Hiphop, beziehungsweise nur indirekt. Dieser Artikel behandelt die Musik-Cassette. Laut Wikipedia ein „zur elektromagnetischen, analogen Aufzeichnung und Wiedergabe von Tonsignalen“ verwendetes Plastik-Teil, das ein Tonband beinhaltet. Ältere Semester erinnern sich daran, damit Musik aufgezeichnet und wiedergegeben zu haben, lange bevor es MP3s oder gar Musik-Streaming gab.
Untrennbar mit der Kassette verknüpft ist der Walkman, ursprünglich von Sony und dann tausendfach kopiert und abgewandelt. Aber auch im Auto oder Zuhause wurden Kassetten gehört. Manchmal gekaufte Alben, oft oder meistens aber Aufnahmen – entweder von anderen Tonträgerformaten oder aus dem Radio – und wenn man Pech hatte inklusive der An- oder Abmoderation eines Radiomoderatoren, der über Intro oder Outro eines Songs gesprochen hatte.
MCs und Tonbänder sind untrennbar mit der Geschichte des Musik-Recordings verbunden. Und es gibt viele Nischen, in denen die MC auch heute noch lebt.</p>

<p>Kassetten als Tonträger heute</p>

<p>Im kommerziellen Musikgeschäft hat sich heute Musikstreaming etabliert. In wesentlich geringerem Umfang werden Schallplatten, und in noch geringerem Umfang CDs veröffentlicht und gehandelt. Die Kassette scheint heute keine Rolle mehr zu spielen. Abseits des kommerziellen Musikgeschäfts ist sie aber nach wie vor zu finden. Gerade in Nischen-Sparten, im Punk Rock, Hip Hop oder auch in der Elektronik-Ambient Szene erfreuen sich Kassetten aber nach wie vor einer gewissen Beliebtheit. Ja, hier war die Kassette auch nie wirklich weg – ebensowenig wie die Analogfotografie. Hauptgrund hierfür dürften die geringen Kosten sein mit denen kleine Auflagen produziert werden können. Zudem hat die Kassette mehr Charme als eine digitale CD, die zwar ähnlich günstig produziert werden kann, aber der ein wenig der Kult-Status fehlt, den analoge Vinyl-Schallplatten oder eben MCs mittlerweile haben.</p>

<p>In all den oben erwähnten Musikgenres gibt es nach wie vor Labels, die sich auf die Produktion und den Vertrieb von Musikkassetten spezialisiert haben – oder diese zusätzlich zu Streaming oder anderen Formaten anbieten. Beispielhaft erwähnt seien hier die europäischen Labels Seil Records und Dauw – beide im Bereich der elektronischen Ambient-Musik angesiedelt. Neben Vinyl und Streaming nutzen die beiden Labels die Musikplattform bandcamp.com um auch Kassetten zu vertreiben.</p>

<p>Ambient ist insofern auch eine relevante Musikrichtung, weil hier die Ästhetik des Tonbandes sowohl in der Musikaufnahme selbst in Form von hörbarem Rauschen aufgenommen wird, als auch in der Musikproduktion. So werden hier alte Tape-Recorder wiederbelebt und für Audio-Aufnahmen verwendet. Es werden Effekte verwendet, die das Rauschen und die Klang-Effekte degradierter Tapes emulieren. Und nicht zuletzt werden die Tonbänder selbst zum Musikinstrument, indem sie bearbeitet, zerschnipselt und zum Beispiel zu Tape-Loops verarbeitet werden.</p>

<p>Tape-Loops: Tonbandschlaufen als Musikinstrument</p>

<p>Tape-Loops sind zu Schlaufen verbundene, meist recht kurze Tonband-Schnipsel, die im Kreis laufen. Legendär sind die Aufnahmen des US-amerikanischen Komponisten William Basinski mit dem Titel „Desintegration Loops“, auf denen er Anfang der 2000er den Verfall von Tonbandaufnahmen dokumentierte, indem er dieselben Stellen seiner Musik in solchen Tape Loops über Stunden in der Schleife abspielte. Man kann dabei hören, wie die Musik im Laufe der Zeit von Rauschen und Unterbrechungen überlagert wird und eine ganz eigene atmosphärische Stimmung mit sich bringt.</p>

<p>Auch viele andere Künstler der europäischen Ambient- und Elektronik-Szene setzen Tape-Loops in ihrer Musik ein, so etwa die deutschen Musiker Hainbach und Jogging House. Wer zum Beispiel Hainbach auf Instagram oder Youtube folgt, der kann diese musikalischen Experimente auch beobachten und sieht hier unter anderem auch mal meter-lange Tonbänder, die zwischen Aufnahmegeräten und diversen Alltagsgegenständen aufgespannt sein können.</p>

<p>MC – Quo vadis?</p>

<p>Man kann schon allein deshalb nicht vom Revival der Musikkassette sprechen, weil diese nie wirklich weg war. Sie war nur in Nischen zu finden, hat dort aber überdauert. Wer seine Musik auf Kassette veröffentlichen will, der findet mittlerweile einige Anbieter im europäischen Raum. Ich selbst habe gute Erfahrungen mit Monotype Pressing aus Polen gemacht, aber auch schon bei T.A.P.E. Muzik Deutschland bestellt, um nur zwei der etablierten Anbieter zu nennen. Und wer Kassetten kaufen will, tut dies am besten direkt beim Artist oder über die jeweilige Bandcamp-Webseite. Alternativ kann man auch den lokalen Plattenladen unterstützen, denn die meisten führen auch zumindest einige wenige MCs im Angebot. Und wer in Manchester, UK, vorbeikommt, der kann dort den letzten Kassetten-Recordstore besuchen: Mars Tapes.</p>

<p>Links:</p>

<ul>
<li><a href="https://dauw.bandcamp.com">Dauw Records</a></li>
<li><a href="https://jogginghouse.com">Jogging House</a></li>
<li><a href="https://www.hainbachmusik.com">Hainbach</a></li>
<li><a href="https://www.marstapes.co.uk">Mars Tapes</a></li>
<li><a href="https://monotypepressing.com">Monotype Pressing</a></li>
<li><a href="https://seilrecords.bandcamp.com">Seil Records</a></li>
<li><a href="https://tapemuzik.de">T.A.P.E. Muzik</a></li>
<li><a href="https://www.mmlxii.com">William Basinski</a></li>
</ul>
]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/MCs-Musikkassetten.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/MCs-Musikkassetten.html</guid>
      <pubDate>2026-09-04 21:49:02 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Marc Elsberg's Black Out]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Marc Elsberg's Buch war im Jahr 2012 nicht nur seiner Zeit voraus, der Titel und das namensgebende Thema - großflächige Stromausfälle, also das "Black Out" - waren in den Jahren danach immer wieder Thema der Politik.
Im Buch sind hybride Angriffe - also physische und Cyber-Angriffe gleichzeitig - der Auslöser für großflächige Stromausfälle in ganz Europa. In den letzten Jahren hat das Thema etwas an Brisanz verloren. Dabei wäre es gerade jetzt im Kontext der Bedrohung, die im Kontext des Russland-Ukraine-Kriegs auch auf das restliche Europa überschwappt, wieder relevanter denn je.
Als Laie lässt sich schwer abschätzen wie stabil oder instabil die europäischen Stromnetze tatsächlich sind. Gerade deshalb macht es vielleicht Sinn, sich darauf vorzubereiten. Aber selbst wenn nicht: das Buch ist packend geschrieben und führt einem so nebenbei vor Augen was alles nicht funktioniert, wenn der Strom ausfällt.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/black-out-buch.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/black-out-buch.html</guid>
      <pubDate>2026-09-04 21:12:01 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Dog Stars - auf der Suche nach dem Sinn ...]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Dog Stars (2026) von Ridley Scott ist ein ruhiger Film, der sich Zeit nimmt um dem Zuseher die Charaktere näherzubringen..</p>

<p>Er ist ungewöhnlich ruhig mit schönen Landschaftsbildern, fast idyllisch ... vielleicht kommt er gerade deswegen bei vielen Kritikern nicht gut an. Der Trailer tut dem Film auch keinen Gefallen ... "Beim Trailer habe ich eigentlich gar nicht verstanden, worum es in dem Film geht", höre ich im Kino von der hinteren Reihe bevor der Film losgeht.</p>

<p>Und trotzdem oder vielleicht gerade, weil er für einen apokalyptischen Film so ruhig und positiv ist, versprüht er Hoffnung. Hoffnung, dass es auch in schwierigen, scheinbar aussichtlosen Umwelten Schönes zu finden gibt.</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/dog-stars.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/dog-stars.html</guid>
      <pubDate>2026-09-04 16:24:46 +02:00</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein neuer Blog - ja für wen eigentlich?]]></title>
      <description><![CDATA[<p>Dies ist mein neuer Blog. Die erste Frage, die man sich stellen soll, wenn man einen Blog startet ist: Warum und für wen schreibe ich hier?</p>

<p>Genau diese Frage werde ich mir aber nicht stellen. Ich werde hier versuchen Dinge niederzuschreiben, die mir wichtig oder unwichtig scheinen. Ohne zu überlegen, wen das interessieren könnte. Warum? Die Frage kann ich eigentlich auch nicht beantworten. Warum schreiben in Zeiten, in denen das Internet und Social Media sowieso von KI-geneiertem Content überflutet wird.
Vielleicht gerade deswegen und trotzdem. Hier ist mein Blog ...</p>]]></description>
      <link>https://uselessblog.github.io/posts/a-new-adventure.html</link>
      <guid isPermaLink="true">https://uselessblog.github.io/posts/a-new-adventure.html</guid>
      <pubDate>2026-09-04 15:46:20 +02:00</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>
