Stelle Dir vor du bist in einer Stadt, in der sich plötzlich alle Lebewesen in Zombies und Mutanten verwandeln ...

In Resident Evil - dem neuen Film von Zach Gregger (Weapons, Barbarian) wird diese altbekannte Background-Story aus Sicht eines Medizin-Boten erzählt. Bryan muss genau an jenem Abend, als in Racoon City eine Pandemie ausbricht, ein Paket in die Stadt transportieren. Nachdem er dabei eine Frau im Schneesturm anfährt, findet er sich bald inmitten einer dramatischen Reise wieder und muss sich infizierten Wesen aller Art stellen. Tapfer bleibt er dabei seiner Aufgabe treu und ist nicht davon abzubringen, das ihm anvertraute Paket ans Ziel zu bringen.

Neu für diese Art von Videospiel-Verfilmung ist, dass hier tatsächlich im Stil eines Videospiels die Gefahren aus Sicht eines Protagonisten erzählt werden. Man folgt der Hauptperson quasi in Echtzeit. Es gibt im ganzen Film keine unterschiedlichen, wechselnden Erzählstränge. Die Kamera folgt Bryan und dem, was er in der verschneiten Nacht erlebt. Hintergründe erfährt man kaum und wenn, dann nur aus Gesprächen mit jenen Personen, die Bryan im Laufe der Reise begegnen. Das ist in der Form radikal und macht den Film sehr kurzweilig und spannend.